Wann sollte man sein Baby in der Krippe anmelden?

Der Eintritt in die Krippe ist ein großer Schritt, sowohl für Ihr Kind als auch für Sie. Wenn Sie ein wenig vorausplanen, die Trennung langsam vorbereiten und eine echte Beziehung zum Team aufbauen, wird alles einfacher. Dieser große Schritt erfolgt in der Regel ab einem Alter von 3 Monaten.

Frühzeitig anmelden … wirklich frühzeitig

Die Anmeldung in einer Kindertagesstätte erfolgt idealerweise bereits im ersten Schwangerschaftsmonat. Da die Plätze rar sind, müssen manche Familien manchmal einige Monate länger als die ersten drei Lebensmonate ihres Babys warten oder eine alternative Betreuungsmöglichkeit finden, selbst wenn sie sich frühzeitig darum bemüht haben. Bis Sie eine Antwort erhalten, sollten Sie einen Plan B vorbereiten: private Kleinkindertagesstätte, Tagesmutter, Betreuung durch Großeltern oder Elternzeit. Vorausplanen bedeutet, sich selbst Gelassenheit zu schenken.

Schwangere Frau, die einen Schlafsack hält

Planen Sie einen Plan B… für Ihren Plan B

Selbst wenn Sie einen Platz haben, kann es zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen. Kinderkrankheiten kommen häufig vor, und ein ansteckendes Kind kann nicht betreut werden. Es ist daher ratsam, eine Notfalllösungzu haben: Urlaub wegen„krankem Kind”, verfügbare Verwandte, gelegentliche Kinderbetreuung... Gut zu wissen: Windpocken erfordern nicht immer einen Ausschluss; sobald die Bläschen trocken sind und nicht mehr jucken, kann das Kind in der Regel wieder in die Krippe zurückkehren, wenn es sich wohlfühlt.

Über die Krippe sprechen, auch wenn das Baby noch ganz klein ist

Wenn Sie Ihrem Kind die Kindertagesstätte im Voraus zeigen, kann es sich besser darauf einstellen. Erklären Sie ihm einfach: Sie gehen zur Arbeit, es spielt mit anderen Kindern und Sie holen es immer wieder ab. Der beruhigende Tonfall ist genauso wichtig wie die Worte.

Baby schläft mit seinem Kuscheltier

Anpassung, ein echtes kleines Programm

Die unverzichtbare Eingewöhnungsphase dauert in der Regel ein bis zwei Wochen und erfolgt schrittweise:

Beispiel für eine Eingewöhnungswoche:
Tag Programm
1 Sie bleiben 1–2 Stunden bei Ihrem Kind, lernen die Räumlichkeiten kennen und treffen die Bezugsperson.
2 Sie nehmen am Essen teil, weiterhin ohne Trennung.
3 Erste kleine Trennung: Ihr Kind bleibt etwa eine Stunde lang bei seiner Bezugsperson.
4 Ein paar Stunden Zeit für sich (Essen, kleines Nickerchen) – genug, um ein wenig durchzuatmen!
5 Ein kurzer Tag mit späterer Ankunft und früherer Abreise.
6 Ein typischer Tag mit den üblichen Arbeitszeiten.

Idealerweise erfolgt diese Anpassung vor der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Wenn möglich, teilen Sie sie zwischen beiden Elternteilen auf: Engagement, Transparenz und Gelassenheit für alle.

Und wenn geweint wird … ist das normal.

Weinen beim Abschied ist häufig: Es ist eine normale Reaktion auf eine neue Umgebung. Drei nützliche Reflexe:

  1. Erklären Sie klar und deutlich, was passieren wird.
  2. Verzögern Sie den Abschied nicht: ein Kuss, ein Auf Wiedersehen, und schon gehen Sie.
  3. Nie heimlich verschwinden: Für seine emotionale Sicherheit muss er wissen, dass Sie gehen ... und dass Sie wiederkommen.

Vertrauen zum Team aufbauen

Die Beziehung zu Fachleuten basiert auf Vertrauen. Teilen Sie Gewohnheiten, spezifische Bedürfnisse und eventuelle Befürchtungen mit: Das Team kann sich darauf einstellen und konkrete Lösungen vorschlagen. Je reibungsloser die Kommunikation, desto sanfter der Übergang.

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Das Übergabeheft: ein echter Verbündeter

Jeden Tag werden Mahlzeiten, Nickerchen, Windelwechsel, Aktivitäten und Stimmung im Heft festgehalten. Nehmen Sie sich abends ein paar Minuten Zeit, um es zu lesen und sich auszutauschen. Morgens hilft ein kurzer Bericht über die vergangene Nacht oder den Tageszustand dem Team, den Tag bestmöglich zu gestalten.