„Schläft das Baby schon durch?“ Das ist DIE Frage, die Ihnen immer wieder gestellt wird, oft gleich nach einem „Guten Morgen“ und manchmal trotz Ihrer 10 Kilometer langen Augenringe, die bereits für Sie geantwortet haben.
Aber was bedeutet eigentlich „durchschlafen“? Kann man Babys dabei helfen , besser zu schlafen? Und wenn das Schlafen wirklich kompliziert wird, ab wann sollte man sich Sorgen machen und an wen kann man sich wenden?
Wir erklären Ihnen alles!
Wann schläft das Baby durch?
Man geht im Allgemeinen davon aus, dass ein Baby durchschläft, wenn es etwa 5 bis 6 Stunden am Stück schläft, oft zwischen Mitternacht und 5 bis 6 Uhr morgens. Das bedeutet also nicht unbedingt, dass es von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens ohne Unterbrechung schläft... aber es ist schon mal ein guter Anfang!
Vor dem Alter von 6 bis 8 Wochen ist es völlig normal, dass Babys häufig aufwachen. Ihr kleiner Körper hat gerade erst den Bauch ihrer Mutter verlassen und muss sich an diese neue Welt gewöhnen:
- Es kann noch nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden, sein Tagesrhythmus wird sich zwischen dem 2. und 6. Monat einstellen.
- Vor allem aber ist sein Magen winzig: Er muss oft essen und wird durch Hunger geweckt.

Und dann gibt es noch die Schlafstörungen...
Gerade als Sie anfingen, etwas durchzuatmen, bumm: Das Baby wacht wieder nachts auf?
Das ist nicht (unbedingt) ein Rückschritt, sondern möglicherweise eine Schlafregression, eine fast unvermeidliche Phase in seiner Entwicklung.
Diese Rückschritte treten häufig auf:
- etwa 4 Monate (Veränderung des Schlafzyklus),
- dann im Alter von 8 bis 9 Monaten (Trennungsangst, motorische Entwicklung),
- und auch um das 12. Lebensmonat (Selbstständigkeit, erste Ängste…).
Diese Phasen können durchschnittlich 5 Tage dauern (mit Ausnahme der 12-monatigen Phase, die länger ist), bis das Baby all seine neuen Fähigkeiten verinnerlicht hat.

Wie kann man den Schlaf des Babys fördern?
Es gibt zwar keinen Zauberstab, aber ein paar einfache und sanfte Gesten können wirklich dazu beitragen, eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen, die dem Einschlafen förderlich ist:
Ein kleines Zimmer einrichten:
- Stellen Sie sein Bett in eine Ecke, damit es sich geborgen und sicher fühlt.
- Schaffen Sie nachts eine dunkle Atmosphäre mit verdunkelnden Rollläden oder einem sehr sanften Nachtlicht.
- Halten Sie die Raumtemperatur zwischen 18 und 20 °C.
- Bevorzugen Sie sanfte, beruhigende Farben, ohne die Wände oder Regale zu überladen.
Eine Abendroutine einführen:
Das bekannte, sich wiederholende und beruhigende Ritual vor dem Schlafengehen hilft dem Baby zu verstehen, dass der Tag zu Ende geht.
Zum Beispiel: Eine kleine Mahlzeit → ein lauwarmes Bad → eine Umarmung → eine sanfte Geschichte → ein Kuss auf das Kuscheltier → und hopp, ab ins Bettchen.
Es ist wie ein kleiner Wegweiser zum Schlaf, und Babys lieben Orientierungspunkte!

Und wenn trotz alledem ... das Baby weiterhin oft aufwacht?
Wann sollte man Alarm schlagen?
Manchmal bleibt der Schlaf trotz aller Sorgfalt und Aufmerksamkeit chaotisch. Das ist hart und anstrengend, aber vergessen Sie vor allem nicht: Es ist nicht Ihre Schuld.
Hier sind einige Anzeichen, die Sie alarmieren können:
- Nach 6 Monaten wacht das Baby jede Nacht mehr als 4-5 Mal auf.
- Er kann nicht alleine einschlafen, muss jedes Mal getragen oder gestillt werden
- Er braucht trotz einer regelmäßigen Routine mehr als 45 Minuten, um einzuschlafen.
In diesem Fall kann es sinnvoll sein, mit Ihrem Kinderarzt darüber zu sprechen, um sicherzustellen, dass gesundheitlich alles in Ordnung ist (Reflux, Schmerzen, HNO-Erkrankungen usw.).
Und wenn medizinisch alles in Ordnung ist, zögern Sie nicht, einen Schlafberater für Babys und Kinder hinzuzuziehen. Manchmal reicht schon eine kleine Anpassung der Rhythmen, der Umgebung oder der Gewohnheiten, um alles zu verändern. Und vor allem: Sie sind nicht allein.
Die Begleitung „Fée dodo” in Anspruch nehmen
Gegründet 2019 von Caroline Ferriol, Beziehungspädagogin und Forscherin im Bereich der Geisteswissenschaften, Fée dodo das renommierteste Netzwerk für Schlafberatung für Babys und Kleinkinder in Frankreich. Es bietet einen sanften, wohlwollenden Ansatz ohne Methoden, bei denen das Kind „schreien gelassen wird”.
- Online-Videos: Um die Grundlagen des Schlafs in jeder Lebensphase Ihres Babys zu verstehen, in Ihrem eigenen Tempo, von zu Hause aus. Perfekt, um ohne Druck eine solide Grundlage zu schaffen.
- Individuelle Beratung: Wenn Sie persönliche Unterstützung benötigen, nimmt sich eine Beraterin von Fée Dodo Zeit, um sich Ihre Situation anzuhören, den Rhythmus Ihres Kindes zu analysieren und Ihnen konkrete Lösungen vorzuschlagen, die auf Ihren Alltag zugeschnitten sind.
- Die Bücher „Der große Ratgeber zum Schlaf meines Babys” und „Mein Baby weint viel” (Mein Baby weint viel): zwei echte kleine Bibeln, die man auf seinem Nachttisch haben sollte. Sie sind leicht verständlich, umfassend, voller praktischer Ratschläge und klarer Erklärungen, um den Schlaf Ihres Kleinkindes besser zu verstehen ... und wieder ruhigere Nächte zu haben.
